DM2019 - Ring- und Stemmklub 1898 Jugendkraft Gelenau e.V.

RSK Gelenau.

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DM2019



Bericht aus der Freien Presse von Thomas Schmidt:

Starker Bursche lässt seinen Worten Taten folgen
Erik Löser hat Wort gehalten. Er hatte sich  den Titel der deutschen Meisterschaft der Junioren zum Ziel gesetzt –  und er hat ihn aus Plauen mit nach Hause gebracht. Der Schlüssel für die  Goldschatulle lag in der Schublade des Viertelfinales.
Das Los wollte es so, dass die Favoriten im  72-Kilogramm-Limit früh aufeinandertrafen: Anthony Sanders, der  Titelverteidiger vom ESV München, und eben Erik Löser, der  Herausforderer vom RSK Gelenau. Und Letzterem war anzumerken, dass er  nach zwei Niederlagen den Spieß umdrehen wollte. Fokussiert und  konzentriert beackerte er den Bayern, der das Gleiche versuchte, die  beiden neutralisierten sich. Eine Aktion im Bodenkampf entschied das  Duell. „Ich kann nichts dafür, dass die Kampfrichter meinen  Gegner bestrafen“, entschuldigte sich der 20-jährige Löser fast. Er  hätte dies nicht tun brauchen, denn die Experten – Kampfrichter,  Mattenpräsident, Bundestrainer – waren sich einig, dass das Urteil  korrekt war, ein Veto der Bayern wurde abgewiesen. „Sanders  hat sich durch Paddeln dem Griff entzogen, das ist zu ahnden. Also war  es richtig“, erklärte der Sportdirektor des Deutschen Ringer-Bundes,  Jannis Zamanduridis. Letztlich stand ein 4:3 für den Gelenauer, der nach  einem Zusammenprall zusätzlich mit einer ständig  blutenden Nase zu kämpfen hatte. Die Behandlungszeit driftete nahe an  die Vier-Minuten-Marke, nach der ein Verletzter aus dem Kampf genommen  wird, Löser erreichte sie zum Glück nicht. „Ich wollte die Nase nicht  frühzeitig zutapen lassen, sonst wäre es mit  der Luft knapp geworden“, so der 20-Jährige, der sich mit dem Sieg  gegen Sanders den Weg zu Gold geebnet hat. Den beschritt der  Erzgebirger, ohne in größere Not zu geraten. Daniel Ehler (KSV  Trossingen/8:0), Chris Militzer (KSV Pausa/9:0) und im Finale Patrick  Allgeier (RG Lahr/ 10:2) mussten jeweils vor Ablauf der regulären  Kampfzeit geschlagen die Matte verlassen. Vier Kämpfe, vier Siege und  31:5 technische Punkte sprechen für den Gewinner. Die Grundlagen des  Gelernten beim RSK Gelenau und später an der Sportschule  Chemnitz sowie das jetzt zehnmalige Training pro Woche am Stützpunkt in  Leipzig zahlen sich aus.
Ohnehin lief es für die Sachsen beim „Heimspiel“  recht gut, obwohl vier Duelle um Bronze in die Hose gingen. Doch neben  Erik Löser gewann Maximilian Simon aus Weißwasser Gold, Anton Vieweg vom  RV Lugau steuerte Silber bei, Kevin Drehmann  aus Pausa Bronze.
Erik vor 6 Jahren...
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