Ring- und Stemmklub 1898 Jugendkraft Gelenau e.V.

RSK Gelenau.

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Bericht aus der Freien Presse von Andreas Bauer

Für Erik Löser war die Junioren-Europameisterschaft  in Spanien vorzeitig beendet. Dennoch kehrt der Ringer des RSK Gelenau mit einem positiven Gefühl heim.                                                                             

Wer Erik Löser in die Augen schaut, kann kaum glauben,  dass dieser junge Mann gerade mit viel Pech in der ersten Runde seines  bislang wichtigsten Wettkampfes gescheitert ist. 1:2 hieß es nach einem  packenden Duell mit mehreren schwierigen Entscheidungen, die der  Kampfrichter auf der Ringermatte im spanischen Pontevedra zu treffen hatte. Nach nur sechs Minuten war die Junioren-Europameisterschaft für den 20-Jährigen vom RSK Gelenau,  der im Limit bis 72 Kilogramm angetreten war, schon wieder vorüber.  Doch statt Frust zu schieben, schaut Erik Löser eher stolz drein. Gegen  den bis dato amtierenden Europameister nur hauchdünn zu verlieren, ist  schließlich keine Schande, sondern vielmehr eine starke Leistung.
                                                                                                                                                    
"Ich  dachte immer, da kommt noch etwas von ihm", sagt Erik Löser über seinen  Fight gegen Ulvu Ganizade. Dem bulligen Aserbaidschaner, der es im  Vorjahr zu Gold gebracht hatte, fiel gegen den jungen Erzgebirger  allerdings nicht viel ein. Nur mit Glück lag der Favorit zur Pause 2:0  vorn. "Einmal hat er ihn aus der Zone geschoben. Die andere Eins erhielt  der Gegner wegen einer Passivitätsverwarnung für Erik", berichtet Vater  Jan Löser, der am Mattenrand schwitzend mitfieberte. Auch er hatte vom  Vorjahressieger mehr erwartet. Doch der Respekt wich schon bald der  Hoffnung, dass in diesem Duell vielleicht doch eine Überraschung möglich  ist.
                                                                                                                                  
Tatsächlich  war der RSK-Athlet in der zweiten Runde aktiver und punktete  seinerseits durch eine Passivitätsverwarnung für Ganizade. Es folgte  eine heiß diskutierte Szene. "Erik hat einen Armdrehschwung gezogen, und  sein Gegner kam geflogen", so der Vater. Allerdings landete der  Aserbaidschaner nicht in der gefährlichen Lage, weshalb der Referee  keine Wertung gab. Somit blieb es letztlich bei der knappen Niederlage,  die Jan Löser dennoch stolz machte: "Es war ein sehr spannender Kampf.  Erik hat gezeigt, dass er auch auf dieser hohen internationalen Ebene  sehr gut mithalten kann."
                                                                                                                            
Noch  war der Traum von einer Top-Platzierung ja auch nicht ganz geplatzt.  Hätte Ulvu Ganizade erneut das Finale erreicht, wäre trotz Hammerlos  über die Hoffnungsrunde sogar noch Bronze für Erik Löser möglich  gewesen. "Aber leider hat er dann gegen einen Kämpfer aus Russland  verloren", berichtet Jan Löser, der seinen "Urlaub" dennoch genoss.  Spanische Strände sah er zwar nicht, dafür aber "viele interessante  Kämpfe". In denen hielten die deutschen Kämpfer erstaunlich gut mit,  wobei Patrick Neumaier mit seiner Silbermedaille für das Highlight im  griechisch-römischen Stil sorgte. "Die Jungs sind von Trainer Maik  Bullmann top vorbereitet worden", so die Einschätzung von Jan Löser.


German Masters 2019
Rückschau auf die German Masters 2019

Hallo Ivonne, Danke dass Du Dir Zeit für einen Rückblick nimmst. Los geht’s:

Wie war das Turnier organisiert?
Spitze! Verpflegung bestens und auch organisatorisch lief alles wie am Schnürchen.
Wir haben auch gesehen, dass sich der Gastgeber am  Organisationsniveau von Gelenau orientiert hat. Wie zum Beispiel die  Startkarten mit Foto zum Umhängen. Untergebracht waren wir übrigens in  einem 5 Minuten mit dem Auto entfernten Hotel.

Wie war die Zuschauerresonanz?
Ungefähr wie bei uns. Aber die Zuschauer, die da waren, haben RICHTIG Stimmung gemacht. Allen voran die Greizer Fans.
Aufgefallen ist uns auch, dass vom ausrichtenden  TSV Ehningen viele Sportler mitgerungen haben. Und von denen hat Andreas  Süßer sogar erst gerungen und später stand er wieder hinterm  Biertresen. Das war Klasse!
Was auch auffiel: Viele trugen unserer GM –T-Shirt und unsere Socken von 2015 und 2018.

Wie schwer waren die Kämpfe für Falko, Daniel und Michl?
Alle drei sind der Meinung, dass es noch nie so schwer wie dieses Jahr war, aber die Stimmung dafür umso lockerer.

Und nächstes Jahr?
Da wollen alle wieder mit dabei sein. Vermutlich wird es sogar  einen weiteren Teilnehmer geben: Sven Lerchenberger, der Vater unseres  Nachwuchsringers Erwin. Er hat sich von seinem Sohn mit dem  Ringkampfsport anstecken lassen.
Und Daniel äußerte noch einen besonderen Traum. Einmal im Sportlerleben an einer Weltmeisterschaft teilnehmen! ATHEN 2020!

Wir sind gespannt!
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Oldie-Trio bringt drei Medaillen mit   (Bericht aus der Freien Presse von Andreas Bauer:)

Ringen: Daniel Franke glänzt bei German Masters

Nachdem der RSK Gelenau im vergangenen Jahr selbst die German Masters ausgerichtet hatte, war für die Teilnahme an den deutschen Senioren-Meisterschaften diesmal eine lange Reise nötig. Auf dem Weg nach Ehingen (Baden-Württemberg) hatten die drei Vereinsvertreter auch noch mit einer Reifenpanne zu kämpfen, doch sie nahmen es mit Humor. Speziell für Daniel Franke war dies eine letzte kleine Trainingseinheit, der ein toller Masters-Auftritt folgte.
 
In beiden Stilarten erklomm der 39-Jährige das Treppchen. Das Sahnehäubchen gab es dabei gleich zu Beginn im Freistil-Wettbewerb, denn Franke bezwang im Ü-35-Limit bis 62 Kilogramm alle vier Konkurrenten. Zu einem Schlüsselduell kam es dabei in der vorletzten Runde gegen Valentin Lupu aus Heilbronn. „Es war quasi das Finale um Gold“, sagt Franke, der seinen Gegner vorher nicht kannte. Der ehemalige rumänische Meister, der lange in der 1. Bundesliga gerungen hat, erwies sich als harte Nuss: „Nach 2:0-Führung lag ich 2:4 hinten. Erst ein Beinangriff kurz vor Schluss hat mir den Sieg gebracht“, berichtet der RSK-Routinier, der sich so seinen neunten Masters-Titel schnappte. Zum zehnten reichte es tags darauf im griechisch-römischen Stil nicht, denn diesmal behielt Klassik-Experte Lupu die Oberhand. „Silber ist schon okay. Er war in dem Kampf einfach besser“, so Franke.
 
Im griechisch-römischen Stil landete auch Michael Mehner (Ü 50/ 88 kg) als Dritter auf dem Podest. „Trotzdem war es etwas schade, weil er zweimal ganz knapp nach Punkten verlor“, berichtet Daniel Franke. Im Freistil hatte zuvor Falko Stöckel (Ü 50/88 kg) Platz 5 belegt. Neben einem Schultersieg standen vier Niederlagen zu Buche. Aber das war laut Franke ziemlich egal: „Trotz allem Ehrgeiz war der Spaß wichtig.“
 

Erzgebirgscup 2019 Gelenau  (Bericht aus der Freien Presse von Andreas Bauer)



„Es geht auch ums Prestige“

Im Männerbereich geben die Auer Ringer in der Region klar den Ton an. Um auch im Nachwuchs seine Stärke zu zeigen, kommt dem Bundesligisten der Erzgebirgscup gelegen. Und auch in diesem Jahr drückte der favorisierte Verein dem Turnier in Gelenau seinen Stempel auf.

Gelenau - Kreativität und handwerkliches Geschick sind nun beim RSK „Jugendkraft 1898“ Gelenau gefragt. Grund: Zum dritten Mal in Folge haben die Nachwuchs-Ringer des FC Erzgebirge Aue den vom RSK ausgerichteten Erzgebirgscup gewonnen. Damit bleibt die einst von Ex-Athlet Torsten Werner gefertigte Trophäe aus Holz endgültig im Besitz der Talentschmiede des Bundesligisten. „Wir werden uns da schon etwas einfallen lassen – sicherlich in einer ähnlichen Form“, sagte der Gelenauer Vereinsvorsitzende Jens Fischer in Anspielung auf den neuen Wanderpokal. Fischer wirkte nicht ganz unvorbereitet, denn neben den vergangenen Erfolgen und dem Potenzial sprach auch die hohe Starterzahl für das Team aus Aue.
 
Während der FCE in den vier Altersklassen Jugend A, B, C und D mit 25 Kämpfern die meisten Teilnehmer stellte, waren die Gastgeber nur mit elf Kämpfern im 130-köpfigen Feld vertreten. „Um da eine Chance auf den ersten Platz in der Vereinswertung zu haben, hätte ja fast schon jeder in seiner Gewichtsklasse den Sieg holen müssen“, sagt Gelenaus Trainer René Schreiter. Er freute sich zwar speziell über die guten Leistungen von Felix Franke (1./ 71 kg) und Florian Otto (1./63 kg). Im Gegensatz zu Justin Hartmann (1./85 kg), der kampflos zu Gold kam, mussten die anderen beiden RSK-Sieger harte Arbeit verrichten. Dies galt auch für Erwin Lerchenberger (2./42 kg) und Johnny Uhlig (3./65 kg), die trotz guter Techniken jeweils einmal unterlagen. Aufs Podest schaffte es zudem Ben Schmidt (3./34 kg), der mit einer Verletzung für einen Schreckmoment sorgte. „Zum Glück hat es sich nur als Prellung erwiesen“, konnte Schreiter später aber Entwarnung geben.
 
Mit zweimal Bronze war auch der Zschopauer RV „Wildeck 95“ in Person von Adrian Schander und Finn Louis Uhlig auf dem Treppchen vertreten. Mit nur zwei Sportlern war aber gegen Aue nichts zu bestellen. Am ehesten hielt da schon der Ringerklub aus dem tschechischen Chomutov mit, der mit 21 Sportlern angereist war. Diese dominierten zwar in der C-Jugend klar, konnten aber in den drei anderen Altersklassen nicht so viele Medaillen sammeln. Die Ausbeute reichte, um den RV Thalheim auf Platz 3 in der Vereinswertung zu verweisen. An Aue kamen aber auch die Talente aus dem Nachbarland nicht heran. Somit ging der Pokal wieder an den Dauersieger, der sich mächtig freute.
 
„Der Erzgebirgscup ist deshalb etwas Besonderes, weil hier die besten Nachwuchskämpfer der Region auf der Matte stehen“, erläutert Sylvio Mehlhorn die Bedeutung des Turniers für seinen Verein. Dem Nachwuchs-Trainer des FC Erzgebirge ist es wichtig, dass nicht nur die Männer als einziger Bundesligist der Region ein Zeichen setzen. Auch der Vergleich in den unteren Altersklassen soll zeigen, dass Aue im Erzgebirge den Ton angibt. „Es geht auch ums Prestige“, betont Mehlhorn. Ebenso sieht er den Wettkampf als gute Gelegenheit, etwas für den Teamgeist zu tun: „Auf der Matte kämpft jeder für sich – und doch steht die Mannschaftswertung beim Erzgebirgscup über allem.“
 
Ähnliche Leidenschaft und Begeisterung erhofft sich Schreiter auch in den RSK-Reihen, um bei diesem Traditionsturnier künftig besser abzuschneiden. „Wir haben noch Potenzial, was die Teilnehmerzahl angeht“, sagt der Gelenauer Trainer. Mit noch mehr Startern würde er den neuen Pokal 2020 gern behalten. Erst einmal muss dieser allerdings gefertigt werden.

Mitteldeutsche Meisterschaften in Plauen

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge traten die Trainer des RSK  Gelenau mit ihren Sportlern die Heimreise von den Mitteldeutschen  Meisterschaften in Plauen an. Unter 10 Teilnehmern in der Gewichtsklasse  bis 63kg konnten Max Dathe und Florian Otto  zwar Kämpfe für sich entscheiden, mussten aber auch jeder zwei  Niederlagen einstecken, so dass es leider nicht für Podestplätze  reichte. Florian schrammte mit Platz 4 knapp vorbei. In der D- Jugend  bis 38kg erkämpfte sich Luca Lenk einen hervorragenden 3.  Platz unter 8 Teilnehmern. Im Kampf um diesen Platz lag Luca bereits  12:0 hinten, kämpfte jedoch mit solchem Ehrgeiz und Siegeswillen, dass  er den Kampf noch drehen konnte und letztlich sogar mit einem  Schultersieg gewann, der nicht nur von den Trainern und  Vereinskameraden bejubelt wurde. Erwin Lerchenberger kämpfte mit 5  weiteren Mitstreitern. Seine ersten 4 Gegner bezwang er vorzeitig mit  konsequenter Kampfesführung auf Schultern. Auch im letzten Kampf um  Platz 1 führte Erwin 5:0 und war bis kurz vor Schluss  klar überlegen. Das Entsetzen stand den Trainern jedoch im Gesicht, als  Erwin völlig überraschend durch einen winzigen Moment der Unachtsamkeit  einer Technik seines Gegners hinterher flog und 5 Sek vor Kampfende auf  Schultern verlor. Dennoch ein toller 2.  Platz!



Unser Nachwuchs in neuen Trainingsanzügen.

2 neue Nachwuchstrainer und ein frischgebackener Kampfrichter aus den Reihen des RSK!
v.l. Johnny Uhlig, Felix Franke und Kim Schaarschmidt. (Foto: Heiko Neubert 2019)

Johnny und Felix absolvierten in den vergangenen 4 Wochen in Lengefeld erfolgreich ihren Trainergrundlehrgang. Kim schloß erfolgreich einen Kampfrichterlehrgang in Werdau ab und wird bereits zu den Mitteldeutschen Meisterschaften und dem Erzgebirgscup das Geschehen auf der Ringermatte leiten.

Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen den Dreien!


Impressionen von den Landesmeisterschaften am 11.05.19 im Sportareal Erzgebirgsblick Gelenau

Impressionen vom Freitagstraining der RSK-Kids

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